Elternbildung an Schulen erreicht mehr Eltern

31.01.2014 - Mitteilung

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Wenn Schulen den Eltern Unterstützung bei Erziehungsfragen anbieten, profitieren beide Seiten. Dies bestätigt das Pilotprojekt «Elternbildung und Schule», das am 30. Januar 2014 mit einer Finissage abgeschlossen wurde. Gleichzeitig startet die Geschäftsstelle Elternbildung des Amtes für Jugend und Berufsberatung in eine neue Phase der Zusammenarbeit mit Schulen im Kanton Zürich.

Kinder laufen auf Schulhof

Von 2010 bis 2013 beteiligten sich 18 Versuchsschulen im Kanton Zürich an einem Pilotprojekt, das Elternbildung an Schulen anbot. Eltern, deren Kinder eine der beteiligten Schulen besuchten, hatten die Möglichkeit, an der Schule ihres Kindes Kurse zu diversen Themen des Erziehungsalltags zu besuchen. Die Schulen waren für die Auswahl und Organisation der Kurse zuständig, die Geschäftsstelle Elternbildung für deren professionelle Durchführung.

Erfahrungen positiv

Das Pilotprojekt fand insgesamt bei allen Akteuren – Eltern, Schulleitung, Kursleitung und Lehrpersonen – grossen Zuspruch und wurde sehr positiv bewertet. Die Evaluation hat gezeigt, dass die Anbindung von Elternbildungsprogrammen an die Schule viele Vorteile bringt: Nicht nur wird eine breitere Elternschaft erreicht, darüber hinaus werden Eltern als wichtige Partner wahrgenommen, gewonnen und gestärkt. Davon profitieren nicht nur die Familien, sondern insbesondere auch die Schulen. Die Fortsetzung des Angebotes wird daher von allen Beteiligten begrüsst.

Reguläres Angebot der Geschäftsstelle Elternbildung

Interessierte Volksschulen im Kanton Zürich können auf erprobte Hilfsmittel und bewährte Elternbildungsangebote zurückgreifen. Bei praktischen Fragen erhalten sie durch die Geschäftsstelle Elternbildung oder die Fachschule Viventa eine persönliche und kostenlose Kurzberatung oder können Schulungsangebote nutzen.

Darüber hinaus bietet die Geschäftsstelle in beschränktem Masse auch eine professionelle Begleitung bei der Weiterentwicklung eines schulspezifischen Elternbildungsprogramms. Sie unterstützt die Schulen bei der Bedarfsabklärung und Konzepterarbeitung, bei der Adaption von Angeboten auf die lokalen Begebenheiten, der Verankerung des Elternbildungsangebotes im Schulprogramm sowie hinsichtlich der Erreichung neuer Zielgruppen.

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