Lehre

Bewerben

Bewerben kann man sich auf verschiedene Arten, allgemein gültige Rezepte gibt es nicht. Die Spielregeln variieren je nach Beruf und Position. Erkundigen Sie sich im Vorfeld einer Bewerbung über die gebräuchliche und gewünschte Art der Bewerbung. Diese kann per Post, per E-Mail oder online erfolgen.

Werden nicht näher bezeichnete Bewerbungsunterlagen verlangt, sind damit heute in der Regel die folgenden Dokumente gemeint:

Das Bewerbungsschreiben

Darin nehmen Sie auf maximal eineinhalb Seiten Bezug auf das Stellenangebot und teilen mit, warum Sie an der Stelle interessiert sind und warum gerade Sie speziell für diese Tätigkeit geeignet sind. Mit Ihrem Schreiben dokumentieren Sie, dass Sie die Stellenanforderungen gründlich gelesen, sich über den Betrieb informiert und gut überlegt haben, warum Sie sich bewerben.

Der Lebenslauf

Im Lebenslauf wird eine lückenlose Aufzählung der bisherigen schulischen und beruflichen Aktivitäten erwartet. Der Lebenslauf soll folgende Inhalte aufweisen: Angaben zur Person, Ihre Ausbildung(en) in chronologischer Reihenfolge, berufliche Erfahrungen, spezielle Kenntnisse und Fähigkeiten. Wie das Bewerbungsschreiben ist auch der Lebenslauf Ihre Visitenkarte. Achten Sie auf eine ansprechende Präsentation sowie auf eine fehlerfreie und saubere Gestaltung.

Ausbildungszeugnisse und weitere Beilagen

Selbstverständlich wird eine Kopie des neusten Zeugnisses der Berufsfachschule und nach der Schlussprüfung die Kopie des EFZ (Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis) bzw. des EBA (Eidgenössisches Berufsattest) erwartet. Falls vorhanden oder erforderlich fügen Sie weitere Unterlagen bei, z.B. Kopien von Sprachdiplomen bei kaufmännischen Stellen, gestalterische Entwürfe für künstlerische Berufe etc. Auch eine Arbeits- oder Praktikumsbestätigung bzw. Arbeitszeugnisse, Belege eines Zwischenjahres oder Sprachaufenthalts können die Unterlagen ergänzen.

Referenzen

In einer Bewerbung haben Sie die Möglichkeit, Personen anzugeben, die über Sie, Ihr Know-how und Ihre Arbeitsweise Auskünfte erteilen können. Nennen Sie dabei nur Personen, die auch dazu bereit sind und deren Aussagen Gewicht haben, und vergessen Sie nicht, diese Personen über laufende Bewerbungen zu informieren. Möglich ist auch, die Referenzadressen erst beim Vorstellungsgespräch mitzubringen. In diesem Fall sollten Sie im Bewerbungsschreiben einen Hinweis machen.

Literatur

Zahlreiche Literatur zum Thema finden Sie in den Infotheken der biz zur Ansicht und zur Ausleihe.