Lehre

Weiterbildung

Ein Berufsabschluss ist eine gute Grundlage für zahlreiche Weiterbildungen. Je klarer Sie die folgenden Fragen beantworten können, umso zielgerichteter können Sie Ihre Weiterbildung planen:

  • Welches sind Ihre nächsten beruflichen und persönlichen Ziele?
  • Haben Sie genügend Informationen über die berufliche Tätigkeit, die Sie anstreben?
  • Kennen Sie die Bildungsangebote?
  • Wie viel Aufwand können oder wollen Sie in zeitlicher, finanzieller und persönlicher Hinsicht aufbringen?
  • Lassen sich Ihre Ressourcen mit den Anforderungen der Weiterbildung vereinbaren?
  • Falls das angestrebte Ziel schwierig zu erreichen ist: Gibt es Zwischenziele, die Sie zuerst verwirklichen können oder wollen?

Einen Überblick und Informationen zu Weiterbildungen sowie Tipps für die Weiterbildung finden Sie auf der Internetseite

Ergänzung der beruflichen Grundbildung

Wenn Sie nach einer Grundbildung mit Attest (EBA) die Grundbildung mit Fähigkeitszeugnis (EFZ) im selben Gebiet absolvieren, können Sie in der Regel ins zweite Jahr der Grundbildung mit EFZ einsteigen. Falls Sie eine zweite Grundbildung anstreben, erkundigen Sie sich beim Mittelschul- und Berufsbildungsamt, ob eine Verkürzung genehmigt wird. Ansprechperson ist der/die Berufsinspektor/in, welche/r für Ihren zukünftigen Lehrberuf zuständig ist.

Berufsorientierte Weiterbildung

Kursbesuche dienen dem Erhalt der Berufsqualifikation, vermitteln neue Kompetenzen und dienen somit der Arbeitsmarktfähigkeit. Sie sind in einer schnelllebigen Zeit ein absolutes Muss.

Anbieter von Lehrgängen und Kursen finden Sie auf der Datenbank:

Sie enthält rund 25 000 Bildungsangebote von der beruflichen Weiterbildung über Hochschulangebote bis zur allgemeinen Erwachsenenbildung.

Als Spezialist/in anerkannt werden

Um in Ihrer Branche oder auf Ihrem Gebiet eine ausgewiesene Fachperson zu werden, eignen sich die eidgenössischen Prüfungen.

  • Berufsprüfung (BP), Abschluss mit eidg. Fachausweis
    In der Regel nach ca. drei Jahren Praxiserfahrung
  • Höhere Fachprüfung (HFP), Abschluss mit eidg. Diplom
    In der Regel nach weiteren ca. zwei Jahren Praxiserfahrung
  • Höhere Fachschule (HF)
    in den Bereichen Technik; Gastgewerbe, Tourismus und Hauswirtschaft; Wirtschaft; Land- und Waldwirtschaft; Gesundheit; Soziales und Erwachsenenbildung; Künste, Gestaltung und Design; Verkehr und Transport

Die HF-Ausbildungen können auch zu Neuqualifizierungen führen oder sich für einen beruflichen Umstieg eignen.

Zugang zu Hochschulen

Berufsmaturität nachholen (Zugang zu den Fachhochschulen)

Passerelle Berufsmaturität – universitäre Hochschulen

Falls Sie die Berufsmaturität absolviert haben, können Sie sich mit der Ergänzungsprüfung den Zugang zu allen universitären Studiengängen in der Schweiz verschaffen. Vorbereitungen werden von der Kantonalen Maturitätsschule für Erwachsene KME und von privaten Schulen angeboten.

Gymnasiale Maturität auf dem zweiten Bildungsweg

Falls Sie auch an ein Studium im Ausland denken, sollten Sie die eidgenössische Maturität ablegen. Sie ist in der Regel im Ausland anerkannt.

Die Kantonale Maturitätsschule für Erwachsene KME und verschiedene private Schulen bieten Lehrgänge an.

Fachhochschulen: Praxisnahe Ausbildung auf Hochschulniveau

Die Fachhochschulen bieten in vielen verschiedenen Fachbereichen Bachelor- und Masterstudiengänge an. Als Regelabschluss gilt der Bachelor, bei Kunstausbildungen der Master.

Fachbereiche: Angewandte Linguistik; Angewandte Psychologie; Architektur, Bau- und Planungswesen; Chemie und Life Sciences; Design; Gesundheit; Land- und Forstwirtschaft; Musik, Theater und andere Künste; Soziale Arbeit; Sport; Technik und Informationstechnologie; Wirtschaft und Dienstleistungen.

Dazu kommen die Angebote der Pädagogischen und Heilpädagogischen Hochschulen.

Universitäten und ETH

Ihr Fernziel könnte ein Studium an einer universitären Hochschule sein. Informationen zu allen Studienrichtungen an den Universitäten und den beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen ETH finden Sie auf: