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Rückblick Bibliocamp

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Taxi zur Bibliothek

Am Morgen eröffnete Mark Riklin mit einem Referat und Workshops den Bibliocamp. Wer Riklin noch nicht gekannt hat, der kennt ihn nach dieser Weiterbildung bestimmt: Mark Riklin ist u.a. freiberuflicher Depeschenkurier, Hofnarr und Öffentlichkeitshersteller, Leiter der «Meldestelle für Glücksmomente» und der Schweizer Landesvertretung des «Vereins zur Verzögerung der Zeit» sowie Lehrbeauftragter an der FHS St. Gallen.

Der vielseitige Denker Mark Riklin inspirierte am Vormittag mit seinem Impulsreferat «Nägel ohne Köpfe» und Workshops die Teilnehmer(-innen). Die präsentierten Methoden, um Ideen zu generieren, funktionierten sofort. Neue Angebote für Bibliotheken wurden in Gruppenarbeiten entwickelt und anschliessend im ganzen Haus als Ausstellung präsentiert.

Zürcher Bibliocamp Teilnehmende

Am Nachmittag waren die Gäste des Bibliocamp die Gestalterinnen und Gestalter ihrer eigenen Weiterbildung. Schon im Vorfeld eingegebene Themen wurden in Sessions bearbeitet und diskutiert. Das aktive Fachpublikum nutzte das ganze Haus Karl der Grosse für Sessions zu brisanten Themen. Nach einer Zusammenfassung der Ergebnisse im Plenum rundete Tobias Schelling den Tag mit einer kurzen Präsentation des Grundlagenpapiers «Profilierte Bibliotheken» ab. Auch beim anschliessenden Apéro wurde die Möglichkeit zum Vernetzen und Austauschen ausgiebig genutzt.

Sessions

Der Versuchsballon Bibliocamp kam zum Fliegen, das ungewöhnliche Veranstaltungsformat hat sich als Pilot bewährt. Vorlage für den Bibliocamp war das Konzept vom Barcamp. Ein Barcamp ist eine offene Tagung mit Workshops, deren Inhalte und Ablauf von den Teilnehmern zu Beginn der Tagung entwickelt und im weiteren Verlauf gestaltet werden. Barcamps dienen dem inhaltlichen Austausch und der Diskussion, können teilweise oder auch bereits am Ende der Veranstaltung konkrete Ergebnisse vorweisen.

Damit die Ideen aus dem Bibliocamp auch umgesetzt werden, findet am Dienstag, 7. Februar 2017 von 18-20 Uhr ein Follow-up in der Fachstelle Bibliotheken statt. Alle, die noch Köpfe für gute Nägel vom Bibliocamp brauchen, sind herzlich eingeladen. Es gibt Raum und Unterstützung, um Ideen auf ihre Nachhaltigkeit zu prüfen und weiterzuverfolgen.

Ulrike Allmann

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