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Fachkonzept frühe Sprachbildung

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Die Bildungsdirektion setzt bei der frühen Förderung einen Schwerpunkt auf die Sprachbildung: Alle Kinder sollen von Beginn an in ihrer sprachlichen Entwicklung gefördert werden. In einem ersten Schritt hat sie bei der Pädagogischen Hochschule Thurgau und dem Marie Meierhofer Institut ein Fachkonzept «Frühe Sprachbildung» in Auftrag gegeben. Im Kern formuliert dieses sechs Leitlinien zur alltagsintegrierten Sprachbildung. Diese Leitlinien zeigen, wie Bezugspersonen die sprachliche Entwicklung in den ersten Lebensjahren unterstützen können, indem sie die vielzähligen Gelegenheiten im Alltag für Gespräche erkennen und nutzen. Die weiteren Kapitel informieren über das zugrunde liegende Bildungsverständnis, die wissenschaftlichen Erkenntnisse sowie die Potentiale der einzelnen Lebenswelten für die Sprachbildung.  

Einer der sechs Leitsätze ist der frühen Literalität gewidmet. Im Alltag von Kindern ist Sprache nicht nur als Mittel der mündlichen Kommunikation, sondern auch in literarischen Formen (in Versen, Liedern und Geschichten), als Schrift und in verschiedenen Medien präsent. Auf dem Weg zu einer kompetenten und kritischen Nutzung dieser faszinierenden Werkzeuge brauchen die Kinder Begleitung. Es geht darum, ihre Aufmerksamkeit für sprachliche Formen zu wecken, ihr Interesse an Schrift und Symbolen aufzunehmen und gemeinsam die Welt der Kinderbücher und -medien zu entdecken. Hierfür bieten Bibliotheken mit ihrem vielfältigen Angebot einen idealen Ort.

Unter www.bi.zh.ch/fachkonzept_fruehesprachbildung finden Sie das Fachkonzept in elektronischer Form zum Download und als gedruckte Fassung zum Bestellen.  

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