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Partnerschaftliche Arbeitszeiten aus Kinder- und Elternsicht

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Partnerschaftliche Arbeitszeiten aus Kinder- und Elternsicht

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Wie nehmen eigentlich Kinder, deren Mütter und Väter vollzeitnah erwerbstätig sind, diese als Bezugspersonen wahr? Und wie zufrieden sind sie mit diesem Modell?
Das Forschungsprojekt des Instituts für sozialwissenschaftlichen Transfer (SowiTra) hat ergeben, dass die befragten Kinder mehrheitlich zufrieden sind mit der Arbeitskonstellation ihrer Eltern. Diese arbeiten beide in einem vollzeitnahen existenzsichernden Arbeitspensum (durchschnittlich eine Wochenarbeitszeit der Elternpaare von 60-70 Stunden, wobei die Differenz der Arbeitszeit der Elternteile maximal 8 Stunden beträgt). Dabei ist es für die Kinder vor allem wichtig, dass sich die Arbeitszeiten der Eltern mit den Schul- und Betreuungszeiten der Kinder ergänzen und keine ungewollten Betreuungslücken entstehen. So schätzen es die befragten Kinder beispielsweise sehr, durch die reduzierte Vollzeittätigkeit der Eltern mit beiden Elternteilen auch unter der Woche mehr Zeit verbringen zu können. Gerade auch weil damit häufig unterschiedliche Aktivitäten und mehr Intimität zu jedem Elternteil einhergehen.

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