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Mütter und Schattenmütter: Nannies zwischen Kind und Familie

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Mütter und Schattenmütter

Das neuste Dossier 18/2 von Prof. Dr. Margrit Stamm untersucht die Herausforderungen und Chancen der Nanny-Betreuungslösung: Müttern gelingt es besser, ihre Familienarbeit zu delegieren und die «Schattenmutter» als ebenbürtige Person zu behandeln, wenn sie eine lockerere Beziehung zu ihrem Muttersein haben.

Basis der Ausführungen bildet die Studie «Mary Poppins», in deren Rahmen Mütter und Nannies ihren Standpunkt vertreten in Bezug auf die Zusammenarbeit, Betreuung der Kinder und die Beziehungen zueinander. Dabei kristallisieren sich zwei Erkenntnisse heraus, die in der Forschung bisher im Zusammenhang mit der Vereinbarkeitsfrage wenig diskutiert worden sind: Erstens spielt das Erleben eines intensiven Mutterseins eine grosse Rolle. Auch wenn Mütter eine Nanny eingestellt haben, ist ihnen eine starke Mutter-Kind-Beziehung wichtig. Zweitens ist das Dreieck Mutter-Kind(er)-Nanny bedeutsam. Oft zweifeln solche Mütter und stellen sich die Frage, ob sie vielleicht eine schlechte Mutter sind, weil sie zeitlich weniger präsent sind als die Nanny. Die «Dreiecksbeziehung» generiert besondere Beziehungen mit speziellen Chancen aber auch spezifischen Problemstellungen. Lesen Sie hier weiter.

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